Einige Hinweise vorweg

Die Abrechnung von Akkordlohn basiert nur auf der erbrachten Leistung, die dafür benötigten Arbeitstunden haben keinen Einfluss. Für die Statistik zur Berufsgenossenschaft und bei Baubetrieben zur Meldung an die Sozialkassen werden aber gearbeitete Stunden benötigt.

Eine Möglichkeit ist, die Akkordvergütung in einem stundenabhängigen und einem stundenunabhängigen Teil abzurechnen. Das ist weniger kompliziert als es im ersten Moment scheint.

 

So handhaben Sie Akkordlohn in Quick-Lohn

1. Schritt:Aktivieren Sie die beiden folgenden Lohnarten. Hinweise zur Aktivierung einer Lohnart finden Sie unter > neue Lohnart aktivieren / anlegen.
 
Grundlohn Akkord
 
Akkordausgleich        

2. Schritt:Im Bereich LohnabrechnungLohnerfassungLohnarten-Steuerung tragen Sie hinter der Lohnart "Akkordausgleich" eine "4" ein, damit die Lohnart bei allen Arbeitern automatisch erscheint.

3. Schritt:In der Lohnerfassung erfassen Sie die ohne Akkord abzurechnenden Stunden mit der Lohnart "Grundlohn" (Kalendariumsbuchstabe A). Wird im Akkord gearbeitet, erfassen Sie für diese Zeit die Sollstunden mit der Lohnart "Grundlohn Akkord" (Kalendariumszeichen z.B. Beispiel X). Das Programm ermittelt auf der Basis (Stunden der Lohnart "Grundlohn Akkord") x Stundensatz einen Teil der Akkordvergütung. Den restlichen Teil erfassen Sie in der Lohnart "Akkordausgleich".

 

Beispiel mit monatlicher Sollstundenzahl von 176 Stunden, Stundensatz 10,00 EUR:

40 Stunden wurden ohne Akkord gearbeitet

für die restlichen 136 Stunden wurde ein Akkordlohn von 1500 Euro erarbeitet

Es ergibt sich folgende Abrechnung:

Grundlohn 40 Std. x 10,00                   =  400,00

Grundlohn Akkord 136 Std. x 10,00           = 1360,00

Akkordausgleich (1500,00 - 1360,00)         =  140,00